Das Jahr im Weinberg

Hier finden Sie Impressionen über die Arbeiten in unserem Weinberg.

Schneiden & Binden

Wir machen einen sanften Rebschnitt, wobei der Saftfluss für die späteren Ruten elementar wichtig ist. Hier wird der Grundbaustein für den Ertrag gelegt. Beim Binden wird die Fruchtrute auf den Biegendraht gebunden. Hierbei gibt es im Spalier 3 Arten, Flachbogen, Halbbogen und Pendelbogen. Unser Ertragsziel sind ca. 80 hl/ ha.
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Ausbrechen, Heften und Entblättern 
Wir versuchen durch Ausbrecharbeiten eine lockere Laubwand zu bekommen, welche gut durchlüftet ist und schnell abtrocknet, um den Pilzdruck zu reduzieren. Heften bedeutet das Einsortieren der wachsenden Ruten in den Drahtrahmen, damit diese Ruten gerade nach oben wachsen und die Traubenzone auf der gleichen Höhe ist. Diese muss man von Heftdraht zu Heftdraht mehrmals machen. Wir arbeiten mit 3 Heftstationen. Die Traubenzone entblättern wir frühzeitig von Hand, damit die Trauben sich an die Sonne gewöhnen und wir einen Sonnenbrand vermeiden. Zudem erhalten wir eine schnellere Abtrocknung der Trauben und reduzieren damit den Pilzdruck. 
Düngen
Wir düngen unseren Weinberg so wenig als möglich. Es soll alles natürlich sein. Durch die Wahl der Weinbergsbegrünung und das regelmäßige Mulchen / Mähen, sowie das Kleinschneiden des Rebschnitts versuchen wir dem Boden die entzogenen Nährstoffe zurückzugeben. Nichtsdestotrotz düngen wir unseren Weinberg zusätzlich mit vergorenem Pferdemist und biologischem Hornmehl. 
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Gipfeln

Hier werden die Ruten nach der 3. Heftstation abgeschnitten oder gegipfelt – dies hat zur Folge, dass keine Ruten unkontrolliert in die Gassen reinhängen oder diese beschatten und die schnelle Abtrocknung der Blätter ermöglicht. Zudem werden Hormone freigesetzt, welche die Traubenreifung unterstützen und es werden neue Geiztriebe gebildet. Es besteht zudem die Möglichkeit die Ruten um den obersten Draht zu wickeln. 

Unterstockarbeit

Der Bodenwuchs wird zum Mulchen abgeschnitten, damit dieser nicht in die Trauben-Zone wächst. Zudem kann man den Boden durch Hacken auflockern, was wiederum den Nährstoffgehalt und die Boden-Biodiversität fördert.
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Netze und Lese

Wir bewirtschaften unseren Weinberg so nachhaltig und biologisch als möglich, deshalb hängen wir keine Fliegen- oder Wespenfallen auf, um den Traubenfraß zu verhindern. Wir schützen unsere Trauben durch feinmaschige Netze, welche auch den gefürchteten neu eingeschleppten Schädling, die asiatische Kirschessigfliege, abhält. Diese Netze werden zum Start der Traubenreifung installiert und bleiben bis zur Lese hängen. 

Wir lesen unsere Trauben alle von Hand in kleine Lesekisten und transportieren diese gekühlt zu unserem befreundeten Winzer Simon Hornstein, um diese dort gemeinsam zu pressen und auszubauen.

Hier finden Sie weitere Bilder rund um die Arbeit im Weinberg.
Hasen Weinberg
Heften der Ruten
Bei der Lese
Pfähle setzen
Kontrolle der gelesenen Trauben
Netze zum Schutz gegen Schädlinge
Öchsle messen
Bei der Lese
Jahrgang verkosten
Vesper für die Helfer
Netzte entfernen
Rebstock pflanzen
Pfähle setzen
Wespenfraß an den Trauben
Mäharbeiten am Weinberg
Qualitätsprüfung
Drähte anbringen
Zu jeder Jahreszeit einen Ausflug wert!

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